Gemeindeausblick 2012
07.12.2011 Weihnachtsfeier der Ehrenamtlichen im weißen Lamm
Als Gemeinde gehören wir alle zusammen. In Eph. 4, 15 und 16 gibt es dafür das schöne Bild vom Leib Christi. Hier werden wir aufgefordert, wahrhaftig zu sein in der Liebe und gemeinsam zu wachsen zum Haupt hin, Jesus Christus. Das heißt, sich auf das Haupt hin auszurichten, was gleichbedeutend ist mit „Ich beginne zu lieben, was Jesus liebt“.
Dieses Bild strahlt eine Wärme aus. Verbunden mit Haupt und Gliedern entsteht ein Wir-Gefühl und ein miteinander denken und arbeiten auf Augenhöhe. Es bildet eine gewisse Geborgenheit ab.Paulus formuliert: „dass der Leib wächst und sich selbst auferbaut in der Liebe“.
Dabei hat jedes Glied seine Funktion. Damit das Zusammenspiel klappt, braucht es Impulse von der Zentrale und von denen, die mit mir verbunden sind. Welche Impulse könnten in unserer Gemeinde dran sein, damit das Wort Gottes kräftig wird in Hohndorf?
Der KV und das Leiternetzwerk haben sich in den letzten Wochen damit beschäftigt. Konkret rückte dabei die Frage nach einem strategischen Schwerpunkt für 2012 in den Blick.
Damit jeder persönlich und wir als Gemeinde wachsen , darf mein Dienst nicht einsam bleiben. Deshalb ist das Ziel für das Jahr 2012: Vernetzung gestalten. Nach dem Motto: Von der Berührung zum Kraftschluss. Von der Reibung zum Energiefluss.
Was meinen wir eigentlich mit Vernetzung?
Vernetzung beginnt damit, die anderen neben, über und unter mir (gemeint ist keine Wertigkeit sondern die Rollenverteilung, z.B. Leiter - Mitarbeiter) wahrzunehmen und Verbindungen bzw. Beziehungen herzustellen im Sinne Jesu. Z. B. wenn ich einem Kreis oder Dienstgruppe mitarbeite, habe ich Kontakt zum Leiter und der wiederum zur Gemeindeleitung (Pfarrer oder KV). Über meinen Leiter bin ich sozusagen an die Gemeindeleitung angebunden. Daneben verbinde ich mich mit den Mitgliedern meiner Gruppe, z.B. Chorsänger. Im Gottesdienst komme ich mit weiteren Gemeindegliedern zusammen und fühle mich auch über den Gottesdienst hinaus mit ihnen durch Jesus verbunden. Diese Beziehungen haben in unserem Alltagsleben im Ort viel Potential.
Wozu ist Vernetzung gut?
Sie gibt mir Freundschaft, Halt und Austausch, die mich auf meinen persönlichen (inneren) Weg tragen.
Ich bin nicht allein, sondern gehöre zu einem Team, in dem wir gemeinsam am Reich Gottes bauen. Das macht Freude, die ansteckend wirkt. Neue sind bereit, mitzumachen.
Ich bin nahe dran und erfahre, was in der Gemeinde los ist. Z.B., was die Gemeindeleitung denkt und plant und was andere Bereiche machen. Ich habe Anteil am großen Ganzen. Das bedeutet: Ich sehe durch, kann mich über Vielfalt freuen. Ich kann mitdenken, Anregungen und Ideen einbringen sowie Dinge mit befördern, die mir auch auf dem Herzen liegen.
Ich kann die beglückende Erfahrung machen, mit anderen „eines Geistes“ zu sein. Ich kann mich üben, für andere da zu sein.
Beschränkt mich Vernetzung nicht in meiner Freiheit?
Eine Antwort auf diese wichtige Frage könnte aus unserer Sicht sein: Balance zwischen Freiheit und Bindung halten durch einander achtsam zuhören.
In einer solchen Vernetzung des achtsamen aufeinander Hörens äußert sich unserer Einsicht nach unsere Einheit mit Gott, dem Vater und Jesus Christus.
Mit welchem Selbstverständnis wir uns als Kirchenvorstand in die Vernetzung einbringen, können sie auf der Seite des Kirchenvorstandes lesen.
Konkret tragen wir zu diesem Ziel das Modellprojekt „Ansprechpartner für Gemeindebereiche und die Einführung einer Einsegnung (neuer) ehrenamtlicher Leiter und Mitarbeiter“ bei.
Weiterhin weisen wir auf das Lektorenseminar von Roland Kutsche hin. Dort kann man sich für das Predigen im Gottesdienst zurüsten lassen. Näheres unter www.gemeinde-uni.de
Jahreslosung 2012: Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
Pfarrer Holger Bartsch und Sylvia Tiesies im Namen des Kirchenvorstandes
Rückblick auf das Gemeindejahr 2011
7.12.2011, Weißes Lamm Hohndorf, Weihnachtsfeier der Ehrenamtlichen
Das Jahr 2012 neigt sich dem Ende entgegen. Wir leben im Advent, einer Zeit, in der unser Herz vorbereitet werden soll für die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus. Nicht nur für das Geheimnis seiner Menschwerdung in Bethlehem, sondern auch für seine Wiederkunft, das Gericht und die neue himmlische Welt. Die Verheißung Jesu „Das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen“ ist aktueller denn je und war auch Thema unserer Herbst-Predigtreihe.
Gott nimmt uns als Partner ernst und wartet auf unsere Reaktion.Wenn wir IHN für konkrete Haltungen und Taten um Vergebung bitten, geschieht Heilung und Wiederherstellung. Das ist das Prinzip der Umkehr (Buße). Wir brauchen es in der Beziehung zu Gott, aber auch ganz genau so in der Beziehung untereinander. So wird Freude wachsen.
Es ist spannend, wie wir mit unserem Hohndorfer Gemeindeleben in diese Bewegungen der heilsgeschichtlichen Zubereitung und Vollendung einbezogen sind. Deutlich und vielschichtig lässt sich in unseren Alltäglichkeiten das Wirken Gottes erkennen – in tiefgreifenden Veränderungsprozessen, die im Herzen des Einzelnen beginnen und Auswirkungen in die Gemeinde, in den Ort und in die Welt hinein haben. Gott baut immer von innen nach außen. Und ER beruft bzw. sendet uns nicht nur, sondern befähigt uns auch. Wenn wir uns für IHN und den Heiligen Geist öffnen, können wir erstaunliche Dinge erleben.
Schauen wir uns im Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr einige Streiflichter unseres „brodelnden“ Gemeindelebens an. Es war so vielfältig, dass nur ein punktuelles Betrachten möglich ist, wenn ihr nicht gerade bis Mitternacht bleiben wollt! Wichtig ist uns bei diesem Rückblick nicht einfach aufzuzählen, wie toll alles bei uns ist, sondern das leise Wirken Gottes zu erspüren, um uns davon leiten zu lassen.
Das Jahr begann mit der Allianzgebetswoche, in der neue Wege zur geistlichen Einheit unter Hohndorfer Christen gesucht und gefunden wurden. Der Gebetsabend im Jugendkeller war Beispiel eines Brückenschlages zwischen den Generationen. Der in der Theodor-Fliedner-Stiftung stand für die Einheit mit den christlichen Werken unseres Ortes als wichtige Zukunftsaufgabe unserer Gemeinde. Zu den christlichen Werken gehören die Fliedner-Stiftung und der „Christliche Kindergarten Saatkorn e.V.“ Zu beiden gibt es gute Kontakte. Der Kirchenkreis in der Fliednerstiftung konnte mit einem neuen Team fortgeführt werden und wir freuen uns immer, wenn die Fliedner-Stiftungs-Bewohner in den Gottesdienst kommen oder zu anderen Gemeindeveranstaltungen. Eine Vernetzung zwischen der christlichen Kindertagesstätte „Saatkorn“ und Gemeinde ist nötig, um der christlichen Kindertagesstätte Rückhalt für das missionarische Hineinwirken in die Erziehungs- und Bildungslandschaft unseres Ortes und Umgebung zu geben. Die „Saatkorn-Kindertagesstätte“, in der die Kinder überwiegend ganztags und oft über einen Zeitraum von 10 Jahren betreut werden, ist ein guter Ort, wo das Evangelium Jesu in Kinder und Familien gesät wird. Dies geschieht im Alltag und zu besonderen Höhepunkten, da seien erwähnt:
-Die Kinderbibeltage in der Turnhalle im April (mit Einweihung einer Boulderwand im Hortgarten, die als Gemeinschaftsprojekt entstand)
- die Kigo-Sommerrüstzeit wo viele Kinder von uns noch unbekannten Familien dabei waren
- das Martinsfest am 11.11. in der Turnhalle, das inzwischen in unserem Ort seinen festen Platz hat (auch bei „Rappelkisten“-Familien)
- die gemeinsamen Familiengottesdienste zu Ostern, Schulanfang und Erntedank.
Sie sind anschauliche Beispiele der gewachsenen Zusammenarbeit zwischen Kirchgemeinde und Kindertagesstätte.
Solche Höhepunkte aber besonders auch der Alltag dieser christlichen Werke benötigen das fürbittende Gebet der Gemeinde.
Doch nun weiter im Jahreslauf. Anfang Februar gab es wieder unseren Fürbitte- und Fastentag, mit einem Lobpreisabendmahl zum Abschluss. Die Entdeckung der Geheimnisse des Abendmahles ging auch 2011 weiter.
Im März berichteten die drei Teilnehmer der Auschwitz-Gebetsreise von ihren erschütternden Erfahrungen, ein weiteres Gemeindeglied nahm im Sommer an dieser Reise mit Holocaust-Überlebenden teil.
Von März bis Mai gab es in unserer Gemeinde wieder einen Alpha-Kurs, in dessen Folge wir zu Ostern einige Taufen feiern konnten.
Im Mai fand unsere Bibelwoche mit Christa Behr aus Jerusalem und ihrem Begleiter Dietmar Haass statt unter dem Thema „Im Himmel geplant“. Da Christa vom Frauenwochendende 2009 her bekannt war, kamen auch einige Frauen über diesen Bezug zur Bibelwoche. Außerdem freuten wir uns, aus diesem Anlass die sächsischen Israelfreunde und die Bräunsdorfer Schwestern in unserer Gemeinde zu haben. An einem Vormittag gab Christa ihr Lebenszeugnis, es war ein überzeugender Abschluss des Alpha-Kurses. Bleibend in Erinnerung ist uns ihre Aussage, dass Gott Menschen dorthin sendet, wofür wir beten. Manchmal den Beter selbst manchmal andere. So kommt es zu neuen Mitarbeitern, die sich von uns fragen lassen.
Ende April beendete unsere Gemeindepädagogin Ellen Kühn aus familiären Gründen ihren Dienst. Es galt eine große Lücke zu schließen, was mit Gebet und viel ehrenamtlichen Engagement gelang. Das Kindergottesdienst-Leitungsteam und die Leitung vom Mutti-Kind-Kreis sind eindrucksvoll gewachsen. Gewachsen ist auch unsere Junge Gemeinde - in die Selbständigkeit mit einem eigenen Leitungsteam. Es fanden sich Erwachsene zur Begleitung.
Zu Pfingsten fuhren die jungen Familien mit dem Pfarrerehepaar Seibt zur Familienrüstzeit in die Lausitz. Es wurde eng zusammengerückt, damit alle 70 Reisewilligen mitfahren konnten.
Das jährliche Frauenbegegnungswochenende in Franken erfuhr einen Generationswechsel im Leitungsteam, 67 Frauen und 3 Babys aus Hohndorf und Umgebung wollten von Therapeutin und Religionspädagogin Hannelore Schwertner erfahren, wie das mit der „Gelassenheit durch Loslassen“ geht. Im Oktober fuhr der Offene Kreis zur Rüstzeit in das Allianzhaus Bad Blankenburg (zwei Generationen gemeinsam) und behandelte mit Falk Pribul (Pfarrer i.R. und ehemaliger Jugendwart) das Thema „Wenn die Kinder aus dem Haus gehen“. Ende Oktober feierte der Offene Kreis sein 30jähriges Bestehen.
Im August feierte die LKG in Hohndorf ihr 110jähriges Jubiläum. Es war eine sehr zeugnishafte Feier mit vielen persönlichen Beiträgen, in der auch die enge Verbundenheit mit der Kirchgemeinde und die guten Beziehungen zur kommunalen Gemeinde zum Ausdruck kamen.
Der 2010 in Folge des damaligen Alpha-Kurses gegründete Männerstammtisch hat sich inzwischen gefestigt und ist ein schönes Beispiel, dass auch der alte Zweig Männerarbeit neu zu sprießen vermag. Neu ist auch, dass sich eine Gruppe alleinerziehender Eltern monatlich im „Saatkorn“-Hort trifft, um Lebenshilfe zu erfahren.
Auch eine neue, großzügige Trauerhalle hat uns das Jahr 2011 ermöglicht, was den Verantwortlichen (Pfarrer und KV-Bauauschuss) viel Einsatz abverlangt hat. Unerschrockenen haben einige Männer in vielen Arbeitseinsätzen beim Abriss zugefasst und so 4 TEUR Eigenleistung erbracht.
Es gab viele gute Gottesdienste, die normalen sind immer gut, aber ich nenne neben den anfangs erwähnten Familiengottesdiensten noch den Dorffest-GD am 14. August im Lamm als Beispiel, dass wir auch für Ökumene offen sind. Wir durften Lobpreisabende, Feste und Abendmahl feiern sowie auch runde Geburtstage.
Auch Konzerte waren zu erleben. Überhaupt haben die vielfältigen Formen des Musizierens unser Gemeindeleben erfreulich bereichert. Zu nennen ist die vitale Kurrendearbeit, Weihnachten 2010 und das Minimusical zum Erntedankfest gemeinsam mit „Saatkorn“-Hortkindern waren schöne Früchte dieser Arbeit. Ein großes Musical gab es am 02. April als Höhepunkt des ephoralen Familien- und Kurrendetages, der dieses Jahr in Hohndorf stattfand. Wenn es im Kirchenjahr feierlich wurde, hatte der Projektchor seinen Einsatz (Ostern, Jubelkonfirmation, Kirchweih). Dankbar sind wir auch für die Auftritte des Gemeinschaftschores bei uns. Sehr erwähnenswert sind weiterhin die „Lobpreiser“ und die zahlreichen Einzelkönner, aus denen unsere Kantorin oft höchst interessante Arrangements zusammenstellt, wie z.B. am 1. und am 2. Advent. Ja, und auch für den Posaunenchor gibt es Hoffnung, wie man am Sonntag nach dem Gottesdienst hören konnte. Genannt seien noch die Techniker, die unauffällig ihren wichtigen Job machen. Das gilt auch für die vielen anderen, die im Hintergrund treu ihrer Aufgabe nachgehen, wie die Reinigungsleute oder Gemeindebriefausträger.
Neben diesem pulsierenden Leben gehörten auch Krankheit, Erschütterungen, Krisen, Älterwerden und Sterben mit zum Gemeindealltag. Sie hinterließen ihre Fragen und ihre Spuren. So wurde die langjährige Bibelstunde am Mittwochnachmittag aus Altersgründen eingestellt.
„Wo will Jesus mit unserer Gemeinde hin?“. Immer wieder gilt es IHN zu suchen, in der Verborgenheit und in der Menge. „Sucht mich, so werdet ihr leben“ (Amos 5,6), nur was von SEINEM Geist ist, hat Ewigkeitswert.
Gott ist unter uns wirksam und will handeln. Wie stellen wir uns da mit unserer Mitarbeit hinein? Wichtig ist unser Herz dabei, denn „Gott sieht das Herz an“. Beim Tun für IHN will er unser Herz zubereiten, dass es rein wird und ewigkeitstauglich. Darum geht es zuerst.
Danke, dass wir mit euch auf dem Weg sein dürfen. Amen.
Sylvia Tiesies und Pfarrer Holger Bartsch im Namen des Kirchenvorstandes



Richtfest der neuen Feierhalle auf dem Friedhof
Am Mittwoch 31.August durften wir Richtfest für den neuen Teil unserer Feierhalle feiern. Der Dachstuhl wurde von der Zimmerei Portack und Grille errichtet und Herr Portack sprach den Richtspruch. Vom Pfarramt wurde ein kleiner Imbiss vorbereitet. Die endgültige Form und Gestaltung des Gebäudes wird nun schon deutlich erkennbar. Die verschiedenen Gewerke arbeiten weiter Hand in Hand zusammen unter der Bauleitung von Frau Ing. Krumbholz und wir können begründet hoffen noch vor dem Winter unsere neue Halle benutzen zu können.

Die zukünftige Giebelansicht und die Form der Fenster werden nun deutlich sichtbar.

Herr Portack verließt den Richtspruch.

Ein kleiner Imbiß gehörte auch dazu.
Bleiverglasung Friedhofshalle
Dem Spendenaufruf für die Sanierung der Bleiverglasung von Pfarrer Holger Bartsch
und Bürgermeister Matthias Groschwitz im Gemeindespiegel Nr. 7 sind zahlreiche
Hohndorfer gefolgt.
Bisher sind Spenden in Höhe von 1.805,-- Euro eingegangen.
Ganz herzlichen Dank dafür.
Hinzuweisen ist noch darauf, dass bei Spenden bis 200,-- Euro keine Spendenbescheinigung
für das Finanzamt notwendig ist, es reicht eine Einzahlungsquittung bzw. der Kontoauszug. Auf Wunsch stellen wir natürlich auch für diese Spenden Bescheinigungen aus.
Bei Beträgen über 200 € wird vom Pfarramt eine Spendenbescheinigung ausgestellt. Dazu bei Überweisungen bitte Ihre Anschrift mit angeben.
Bareinzahlungen im Pfarramt sind ebenfalls jederzeit möglich.
Wir würden uns sehr freuen, wenn sich noch weitere Spender zur Unterstützung dieses
Projektes finden würden, um die Kosten von 9.000,-- Euro decken zu können.
Hier noch einmal unsere Bankverbindung:
Kontoinhaber: Ev.-Luth. KB Chemnitz
Kontonummer: 16 8200 9078
Bankleitzahl: 350 601 90 KD-Bank eG
Verwendungszweck: 1415 – Bleiverglasung
Ein Jahr wie jedes andere?
Bericht von Claudia Lange über ihren Aufenthalt in Israel
Vom 1. September 2010 bis 31. August 2011 war ich im Heiligen Land, in Israel.
Ich arbeitet als Volontairin in Maalot, in einem Altenheim für Holocaustüberlebende (Zedakah e. V.) .
Der Vers
„Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist.
Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht;
denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.“
aus Josua 1, 9 machte mir Mut wirklich nach Israel zu gehen, weil ich, wie jeder andere Angst vor der politischen Situation und Anschlägen hatte.
Meine Motivation war nicht nur, einmal weg aus Deutschland zu sein.
Ich wollte Gott gerne zeigen, was wirklich in mir steckt, nämlich Ihm ganz fleißig zu dienen und seinem Volk Liebe entgegenbringen.
Doch vor allem in den ersten drei Monaten hat Er mich ganz klein gemacht.
Der Herr hatte viel Geduld mit mir, bis ich die Lektion der Demut gelernt hatte. Zumindest vorerst…
Er brach meinen Stolz, ließ mich meine Schwachheiten erkennen und machte mein Herz bereit, mich von Ihm gebrauchen zu lassen, so wie Er es wollte.
Der Herr schenkte mir Kraft, Liebe und Geduld für nicht immer einfache Aufgaben und im Umgang mit meinen Nächsten.
Ich staune immer noch, wie abhängig wir von Gottes Gnade sind und das er dies nicht ausnutzt, um uns weh zu tun, sondern uns ganz reich beschenken will.
Neben aller Arbeit konnte ich in vielen Tagesausflügen Land und Leute kennen lernen.
Es war ein abwechslungsreiches Programm:
Gottesdienste in messianischen Gemeinden, Jerusalem, Samaria (Ariel), Nazareth, verschiedene Wüstentouren, baden im Kinneret, Roten Meer, Toten Meer und Mittelmeer und noch vieles mehr.
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Nie hätte ich gedacht, dass ich Israel so lieb gewinnen könnte. Trotz aller Trockenheit, die man sich hier zu Lande gar nicht vorstellen kann, durfte ich in „mächtigen Strömen des Segens“ schwimmen.
Am Roten Meer in Eilat |
Der Mutti-Kind-Kreis verabschiedete seine Schulanfänger
Am 29.06. feierten wir unser alljährliches Zuckertütenfest.
Bei strahlendem Sonnenschein verlebten unsere Kinder mit ihren Muttis auf dem Spielplatz in Hermsdorf eine tolle Party mit Spiel, Spaß und einem kunterbunten Buffet. Am besten fanden alle die Wasserlandschaft zum Matschen. Unser Pfarrer segnete alle Schulanfänger nach einer kleinen Andacht und alle sangen das Segenslied. Möge jeder Schulanfänger behütet in den neuen Schulalltag starten.
Große Freude bereiteten allen Kindern die süß gefüllten Zuckertüten.
Auf diesem Weg danke ich allen Muttis und besonders unserer Küchenfee Christel Heiland, welche immer tatkräftig und mit guten Ideen bei der Vorbereitung und Gestaltung unserer Nachmittage mit geholfen haben.
Am 07.09. um 16 Uhr startet der Mutti-Kind-Kreis im Lutherhaus nach der Sommerpause und alle Muttis mit ihren Kindern von Baby- bis Schulanfangsalter sind herzlich eingeladen.
Wir freuen uns auf Euch!
Simone Krusekopf und Manuela Schmidt

Friedhofshaus wird saniert
Arbeiten beginnen im Juni - Für Verabschiedung der Verstorbenen entsteht neue Feierhalle

Das Friedhofshaus in Hohndorf wird in der Zeit von Juni bis Dezember diesen Jahres komplett umgebaut und saniert. Dabei werde laut Pfarramt die bestehende Substanz des Gebäudes und der Aufbahrungsraum mit einer neuen Feierhalle ergänzt. Diese soll mit dem äußere Bild des bisherigen Anbaus harmonisch verbunden sein. Das ebenfalls aufgearbeitete Buntglasfenster werde seinen Platz im Portalbereich erhalten.
Wie Pfarrer Holger Bartsch informierte, werde diese Maßnahme finanziell unterstützt durch ein Förderprogramm für den ländlichen Raum, von der Gemeinde Hohndorf und der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens.
Während der Bauarbeiten ergeben sich für die Abläufe auf dem Friedhof einige Änderungen. So fänden die Trauerfeiern während des Umbaus von Juni bis November in der Kirche statt. Dabei erfolge zuerst die Bestattung auf dem Friedhof und danach begebe sich die Trauergesellschaft zum Gedenken des/der Verstorbenen in die Kirche, verlautete es aus dem Pfarramt.
Die Bauarbeiten würden in der Zeit von Trauerfeiern eingestellt. Für Unannehmlichkeiten, die für Friedhofsbesucher durch die Bausausführungen eventuell eintreten könnten, bittet Pfarrer Bartsch um Nachsicht und Geduld. Nach Fertigstellung verfüge jedoch der Friedhof eine bedarfsgerechte Friedhofskapelle mit zusätzlichen sanitären Möglichkeiten. Dadurch werde das Erscheinungsbild des Friedhofes noch freundlicher.


