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Gedanken zum Monatsspruch März 2018

 

Jesus Christus spricht: Es ist vollbracht!     Johannes 19,30

 

 

… oder anders ausgedrückt: Es ist endgültig vorbei!

Seine Jünger hatten wahrscheinlich genau diesen Gedanken, als sie zusehen mussten wie Jesus Christus gekreuzigt wurde. Aber die Situation ist nicht hoffnungslos. Es war endgültig, aber doch nicht das Ende, sondern erst der Anfang.

Als Jesus am Kreuz starb, ging endgültig etwas zu Ende. Der alte Bund, der auf Gesetz und Gehorsam gründet, wird durch einen neuen Bund ersetzt, der auf Gnade und Vergebung beruht. Paulus sagt in Römer 10,4: Denn Christus ist das Ende des Gesetzes zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt. Gott liebt uns so sehr, dass er jeden von uns retten will. Dafür vergießt er sogar das Blut seines eigenen Sohnes. Fortan muss niemand mehr verloren gehen, denn Jesus Christus spricht uns gerecht. Er wäscht uns rein von aller Schuld mit seinem Blut. Niemand kann uns das je wieder nehmen.

Es ist endgültig!

 

 

Es ist vollbracht!

 

Diese drei Worte, im Griechischen sogar nur ein Wort, könnten nicht bedeutungsvoller sein. Keiner hat es verdient, und doch bekommt es jeder geschenkt, wir müssen es nur annehmen. Welch eine Gnade.

 

Benjamin Lau                                                   

 


 

Gedanken zur Jahreslosung 2018

 

„Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“

 

 

 

 Großer Lebensdurst

 

 

„Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ So lautet die Jahreslosung für 2018.

Vielleicht haben Sie einmal eine solche Situation erlebt, wo Ihr einziger Gedanke nur noch darin bestand, endlich etwas zu trinken…

Was wir aber alle mehr oder minder haben: den großen Lebensdurst, der darin besteht, ein sinnerfülltes, glückliches oder befreites Leben führen zu können. Und dieser Lebensdurst will täglich gestillt werden. Verschiedenste Durstlöscher stehen uns dabei zur Verfügung, aber nicht alles ist uns bekömmlich. So wie es einem nach Flüssigkeit Dürstenden nichts nützt, wenn er Salzwasser, eine verkeimte Pfütze oder ein Schnapsfass findet, so sind uns viele Angebote zur Lebensbewältigung eher schädlich als nützlich.

In der Jahreslosung wird von Gottes gutem Lebensangebot gesprochen. Gott will uns Menschen mit unserem großen Lebensdurst lebendiges Wasser spenden. Das ist kein abgestandenes, fades Zeug, sondern lebensspendend! Und dieses Angebot wird uns, die wir manchmal durch dürre Wegstrecken und durch wüste Zeiten hindurch müssen, immer wieder erfrischen, stärken und unsere innere Lebenswüste zum Blühen bringen. Gott selbst ist die Quelle des Lebens und aus ihm und seiner Kraft empfangen wir immer wieder neu genau das, was wir brauchen.

Er will, dass wir aufblühen, er freut sich am Wachstum. Er möchte mit uns zusammen und durch uns auch unsere innere Wüste begrünen. Das kann neuer Lebensmut sein oder Durchhaltevermögen oder eben auch Schwung, um etwas Neues zu wagen.

So können wir ein erfülltes, freies Leben führen. Dabei ist diese Gabe ein Geschenk. Wir können und brauchen sie uns nicht verdienen oder kaufen, sondern empfangen.

Gott will uns das schenken, was wir brauchen – das ist die Zusage für uns im Jahr 2018. Wir sind eingeladen, uns von ihm beschenken zu lassen.

Ich wünsche uns allen für das neue Jahr, dass wir bei Gott die Quelle des Lebens entdecken, an der wir unseren Lebensdurst stillen und so glücklich und getrost leben können.

 

Ihr/Euer Pfarrer Andreas Merkel

 

 

 


 

 

 

Gedanken zum Monatsspruch Januar 2018

 

Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du und dein Sohn und deine Tochter und dein Sklave und deine Sklavin und dein Rind und dein Esel und dein ganzes Vieh und dein Fremder in deinen Toren.       5. Buch Mose 5, 14

 

 

Was passiert mit einer Gesellschaft, die nicht ruht? Richtig, sie wird krank. Laut Statista sind psychische Erkrankungen in Deutschland die zweithäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit.

Das zeigt ganz eindeutig, dass der Mensch nicht dafür gemacht ist, ständig zu arbeiten. Doch scheint das unsere immer schneller werdende Leistungsgesellschaft, in der nebenbei auch immer alles verfügbar sein sollte, zu erwarten. Dieser Vers setzt einen Kontrapunkt entgegen.

Gott gebietet uns, einen Tag der Woche zu ruhen, Zeit mit unserem Schöpfer zu verbringen. Nicht nur in den Gesetzesbüchern wird die Ruhe thematisiert, sondern gleich im ersten Schöpfungsbericht. Wenn man so will, kann man darin lesen, dass der Mensch nach dem er am 6. Tag geschaffen wurde, was tat er? Er ruhte. Gemeinsam mit Gott. Eine ureigenste Eigenschaft des Menschen also

So wunderschön an dieser Übersetzung ist das Wörtchen „darfst“. Es heißt nicht, es ist verboten, am Feiertag zu arbeiten, sondern es steht geschrieben: du darfst (heute mal nicht arbeiten, gönn dir das!).

Es ist wie so vieles, das in der Bibel steht, kein Zwang, den Gott uns auferlegt, kein zusätzliches Gesetz, das wir zu befolgen haben und für das es im Judentum unzählige, detaillierte Gesetzlichkeiten gibt. Wir dürfen ruhen!

Ist das nicht ein wunderbares Geschenk, das Gott uns gibt? Gott erwartet nicht von uns, 24/7 Vollgas zu geben, immer Leistung zu bringen, um ihm zu gefallen.

Ich glaube, das ist ziemlich einzigartig unter den Religionen und gerade deswegen wollen viele Menschen den christlichen Glaube gar nicht als Religion bezeichnen, weil es eben nicht darum geht, was wir tun, sondern darum, was Jesus für uns getan hat. Das macht uns frei von allen Zwängen, schenkt uns die Freiheit, die Hinweise, die uns Gott für unser Leben gibt, aus Liebe zu ihm, zu unseren Mitmenschen und zu uns selbst ernst zu nehmen.

Er weiß, was uns gut tut, auch wenn wir diesen Feiertag manchmal übergehen wollen, weil uns alles andere so wichtig erscheint. Er stupst uns liebevoll an und erinnert uns daran, dass wir bei ihm nichts leisten müssen, sondern einfach mal Pause machen dürfen. Lasst uns dieses Geschenk aus seiner Hand nehmen.

 

Naemi Planitzer

 


 

 


Losung für 22.04.2018

Auf dich, HERR, mein Gott, traue ich! Hilf mir von allen meinen Verfolgern und errette mich.