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4 Ich danke meinem Gott allezeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch gegeben ist in Christus Jesus, 5 dass ihr durch ihn in allen Stücken reich gemacht seid, in aller Lehre und in aller Erkenntnis. 6 Denn die Predigt von Christus ist in euch kräftig geworden, 7 sodass ihr keinen Mangel habt an irgendeiner Gabe und wartet nur auf die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus. 8 Der wird euch auch fest erhalten bis ans Ende, dass ihr untadelig seid am Tag unseres Herrn Jesus Christus. 9 Denn Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn. 10 Ich ermahne euch aber, liebe Brüder, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr alle mit einer Stimme redet und lasst keine Spaltungen unter euch sein, sondern haltet aneinander fest in "einem" Sinn und in "einer" Meinung.

1. Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in Korinth

Kirche ist, wo Gemeinde lebt

Die Kirchgemeinde Hohndorf ist eine lebendige Gemeinde. Sie orientiert sich mit ihrer Gemeindevision an die „Zwölf Leuchtfeuer" des Impulspapieres der EKD „Kirche der Freiheit". So heißt es in dem Impulspapier: Die Vision von der Zukunft der evangelischen Kirche stützt sich auf biblische Grundlagen. Biblische Bilder von Kirche und Gemeinde werden aufgegriffen und aktualisiert. Schlüsselbilder sind die Rede vom „Salz der Erde" (Matthäus 5,13), vom „Licht der Welt" (Matthäus 5, 14), und vom „Leib Christi" (1. Korinther 12,12ff).

Aus diesen Bildern ergeben sich nicht unmittelbar Handlungsanweisungen für zukünftige Strukturen der Kirche. Sie haben eine orientierende und vergewissernde Funktion im Grundsätzlichen. Sie ermutigen dazu, auf bestimmten Wegen weiter zu gehen; denn wo sich Vertrautes mit neuen Visionen verbindet, wird der Weg des Wandels leichter."

So ist auch unsere Kirchgemeinde in der Vielfalt ihrer Lebendigkeit ein Ort des gelebten Glaubens und der Erfahrungsraum von Zugehörigkeit und Vertrautheit der Geschwister. Dazu gehören deren Wirken nach außen und eben nicht eine vermeintliche Selbstgenügsamkeit nach innen. Denn auch die Außenstehenden sollen Gottes Güte erfahren, um sie letztlich für die Gemeinde zu gewinnen. Das erfordert geistliche Profilierung statt undeutlicher Aktivität.
Hier spiegelt sich das biblische Bild wider vom Licht der Welt, von dem Licht, das nicht unter den Scheffel gestellt werden soll (vgl. Lukas 11, 33).

Kirchgemeindliches Wirken muss nicht überall im Ort vorhanden, wohl aber überall sichtbar sein. Das erfordert in der Kirchgemeinde ein Setzen von Schwerpunkten, statt der Mühsal des Strebens nach Vollständigkeit. Aber, so schreibt Apostel Paulus an die Gemeinde Kolossä, "Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt, dass ihr wißt, wie ihr einem jeden antworten sollt." (Kolosser 4, 6)  Es geht dem Apostel Paulus gar nicht darum, ob einer eine Redegabe hat oder nicht. Er meint, dass jeder in der Gemeinde, wenn er den Mund aufmacht, freundliche Töne anstimmen soll. „Mit Salz gewürzt" bedeutet, dass darin die Wahrheit vorkommen und man sich nicht scheuen soll, auch heiße Themen anzupacken.

 


Losung für 10.12.2018

Ich will dich loben mein Leben lang und meine Hände in deinem Namen aufheben.