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Seminar im Brunnen „Leiten lernen bei Jesus“ vom 18.-21.04.18

 

 

Insgesamt 14 Personen machten sich auf, darunter 5 aus Hohndorf, sowie ein Teilnehmer aus Rödlitz und zu unserer Überraschung ein ehemaliger Hohndorfer, der jetzt Diakon in Annaberg ist.

Das Seminar wurde geleitet von Günter Krallmann, der seit 1978 im vollzeitigen Dienst bei Jugend mit einer Mission ist und einen internationalen Dienst als Bibellehrer ausübt.

Insgesamt behandelten wir 14 Bausteine, die uns deutlich machten, wie Jesus seine Jünger geschult hat. Mit der klaren und einfachen Lehre, die uns Günter Krallmann lehrte, nämlich ausdrücklich das Wort Gottes, wurde uns bewusst, wie wichtig es ist, die Leiterschaft nach Jesu Vorbild einzusetzen. Uns wurde deutlich, wie Jesus seine Jünger geschult hat, zu einem den Zeitraum, sowie auch der Inhalt, äußerst effizient war. Aus dieser 3-jährigen Schulung sind aus 12 Jüngern Milliarden Nachfolger von Jesus geworden.

Das Seminar machte deutlich, das ohne effektive Leiterschaft, die sich ausdrücklich am Vorbild Jesu orientiert, es unmöglich ist, das Reich Gottes zu bauen.

Für uns waren es starke Tage der Ermutigung, aber auch der Herausforderung, das Gelernte nun in den Plätzen, an die wir gestellt sind, umzusetzen.

Bedanken möchten wir uns auch bei Ulrike Krallmann, die mit angereist war, um ihren Mann zu unterstützen.

Besonders bedanken wir uns auch beim Brunnenteam für die hervorragende Betreuung mit leckerem Essen sowie die schöne Umgebung.

Wir bedanken uns bei Gott und unseren Familien die uns den Freiraum geschaffen haben, um an diesem Seminar teilzunehmen.

 

R. M. Teilnehmer

 

 

 


 

 

Wir bauen weiter - Gott sei Dank

 

 

Nun ist sie angelaufen, die Baumaßnahme „Kirchenumfahrung“. Seit Monaten haben wir als Gemeinde dafür Spenden gesammelt. Erste Baumfällungen im Februar, bei denen der sichtbar gewordene marode Zustand einiger Bäume auch die Baumfreunde einsichtig stimmte, kündeten das große Vorhaben an. Noch im März soll Baubeginn sein.

 

Erst vor knapp zwei Jahren flossen 450 TEUR in die grundhafte Sanierung des Treppenportals, der Klinkerfassaden von Turm, Ost- und Westseite sowie in die Sanierung des Haupteingangs samt Relieffiguren und aller vier Seiteneingänge. Jetzt kann nochmals eine gigantische Anschlussmaßnahme realisiert werden.
 

Stellvertretend für alle Beteiligten gilt dafür unserer besonderer Dank Matthias Schäfer vom Bauausschuss und Jörg Junghans vom gleichnamigen Ing.-Büro, die diese Baumaßnahme ins Rollen brachten und auch begleiten. Danke auch an Thomas Fischer für seine Bereitschaft, Matthias bei der Baubegleitung zu unterstützen.

 

Was beinhaltet die Maßnahme? Zum einen die Sanierung der Nordseite. In diesem Bereich wird auch begonnen. Das Kellereingangshäuschen, welches in den 60iger Jahren mit einfachsten Mitteln errichtet worden war und seither das Bild unserer schönen Kirche stört, wird abgerissen und später durch einen Neubau ersetzt. Die Nordfassade wird eingerüstet und saniert. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Herstellung der Feuchtigkeitsresistenz. Bisher dringt Nässe durch das Klinkermauerwerk ein und verursacht im 2012 sanierten Innenbereich schon wieder neue Wasserflecken.



 

Weiterhin werden alle befahrenen Flächen (Auffahrt und Umfahrung der Kirche) gepflastert und gekennzeichnete Parkflächen geschaffen. Die Pflasterung der Auffahrt ist notwendig, weil die Zufahrt nicht grundhaft ausgebaut ist, was sich negativ auf das Setzungsverhalten der Pflastersteine und Spurrinnen auswirkt. Durch den Ausbau der Kirchenumfahrung kann auch die Anpassung an das neue Auftrittsniveau im Bereich vor der Treppenanlage erfolgen, welches sich im Zuge der Portalsanierung erhöht hat. Gleichzeitig entsteht durch den grundhaften Ausbau der Kirchenumfahrung und der Installation von 10 Straßenleuchten ein echter Mehrwert. Ein sicherer Zugang zu Kirche und Friedhof sind auch bei Dunkelheit und nassem Wetter gewährleistet.
 

 


Bauzeit: Geplant ist, dass die Bauarbeiten im Spätsommer abgeschlossen sind. Kirche und Friedhof werden immer zugänglich sein, auch wenn es zu Beeinträchtigungen kommen kann. Dafür bitten wir um Verständnis.

Finanzierung: Es grenzt schon an ein Wunder, dass nochmals Finanzen von rund einer halben Million Euro für dieses umfangreiche Projekt „gehoben“ werden konnten.  Ausschlaggebend dafür war eine Förderung im Rahmen der LEADER-Entwicklungsstrategie „Tor zum Erzgebirge – Vision 2020“. Weitere Partner wie die Landeskirche und Kommune Hohndorf konnten ins Boot geholt werden. Und - wie oben erwähnt – reihten sich bereits viele gebefreudige Gemeindeglieder und Freunde in die Reihe der Unterstützer ein. So sieht der Finanzierungsplan aus:

 

LEADER-Förderung                         257.500 €
Anteil Landeskirche                         148.500 €
Anteil Kommune Hohndorf                 60.000 €
Eigenmittel Kirchgemeinde                  34.000 €
Gesamtsumme                             499.000 €

 

Der Eigenanteil splittet sich auf 26.000 € Gemeindeanteil und 8.000 € Anteil aus dem Friedhofshaushalt, da diese Maßnahme auch die Friedhofszufahrt verbessert.  Bisher stehen schon 14.000 € Gemeindemittel zur Verfügung: 7.000 € Spenden, 2000 € aus Rücklagen und 5.000 € von der Sparkassenstiftung, sodass noch 12.000 € aufgebracht werden müssen.

Ansatz der LEADER-Förderung ist, unsere ländliche Region durch Stärkung von Eigeninitiative und Ehrenamt zu entwickeln und noch lebenswerter zu gestalten. Ein Förderkriterium war auch das Engagement und die Lebendigkeit in unserem Gemeindeleben.                                                       

Sehen wir diese Baumaßnahme als Motivation und Chance für den weiteren inneren Bau der Gemeinde Jesu Christi vor Ort! Wir vom Kirchenvorstand danken jedem, der sich dabei einklinkt.


Sylvia Tiesies

 


 

 


Losung für 20.10.2018

Ihr wart wie ein Brandscheit, das aus dem Feuer gerissen wird; dennoch seid ihr nicht umgekehrt zu mir, spricht der HERR.