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Ergebnis der Wahl zur Landessynode (Hohndorf gehört zu Wahlkreis 20)

 

 

 


 

 

 

Liebe Schwestern und Brüder,
 

dem Hinweis staatlicher Stellen folgend, richten wir die dringende Bitte an die
Kirchgemeinden der sächsischen Landeskirche, am morgigen Sonntag auf alle
Gottesdienste zu verzichten. Die Glocken sollen dennoch läuten und die Kirchen
offen sein. Wenn möglich, sollten Seelsorgerinnen und Seelsorger zur Zeit des
Gottesdienstbeginns vor Ort und ansprechbar sein.


Aufgrund der seit Freitagmittag geänderten Sachlage, die nun auch die Einstellung
des Unterrichts an den Schulen und die Schließung weiterer öffentlicher
Einrichtungen zur Folge hatte, sehen wir uns heute zu dieser dringenden
Empfehlung gezwungen. In einigen Kirchenbezirken (Meißen-Großenhain, Bautzen-
Kamenz) hatte sich diese Entwicklung aufgrund der Anordnungen der Landkreise
bereits am Freitag abgezeichnet.


Uns ist bewusst, dass dies sehr kurzfristig ist. Daher bitten wir Sie, in Ihren
Gemeinden über die Absage der Gottesdienste auf möglichst vielen
unterschiedlichen Wegen (Schaukasten, Aushänge, E-Mail-Verteiler, Website, Social
Media-Kanäle) zu informieren.


Die Bitte um Absage gilt neben Gottesdiensten auch für alle anderen öffentlichen
Veranstaltungen in den Kirchgemeinden und Einrichtungen. Der Verzicht auf die
Versammlung der Gemeinde um das Wort ist keine leichte Entscheidung, aber sie
entspricht dem Gebot der Nächstenliebe und dient dem gesellschaftlichen
Miteinander. Es ist wichtig zu zeigen, dass auch in unserer Kirche ein
verantwortlicher Umgang mit der Situation praktiziert wird.


Hingewiesen werden kann in den Kirchgemeinden auf die Angebote von Hörfunk und
Fernsehgottesdiensten sowie auf den Gottesdienst mit Landesbischof Tobias
Bilz, der am 15. März, um 11 Uhr als Web-Gottesdienst auf der Homepage der
Landeskirche mitgefeiert werden kann.


Der Livestream wird über die Startseite www.evlks.de verlinkt werden oder ist direkt
über den Youtube-Kanal der Landeskirche zu sehen:
https://www.youtube.com/channel/UCxI46vUbivdmdVAMmOb2ODA


Ebenfalls hingewiesen werden kann auf den Evangelischen Gottesdienst, der
morgen als Hörfunk-Gottesdienst bei MDR KULTUR um 10:00 Uhr aus dem Dom St.
Mauritius und Katharinen Magdeburg übertragen wird.

 


 

Zum Umgang mit Corona

 

Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Ps 46, 2

 

In diesen Tagen verbreitet das Coronavirus weltweit Angst und Schrecken. Viele Menschen sind vor allem deshalb verunsichert, weil seine tatsächliche Gefährlichkeit nur schwer einzuschätzen ist und es im Moment weder eine Therapie noch einen Impfstoff gibt. Neben der praktischen Frage, wie man sich angemessen verhält, beschäftigen uns auch tieferliegende Sorgen: Was trägt in einer schweren Krise wirklich? Worauf können wir uns verlassen, wenn es darauf ankommt? In wessen Hand ist unser Leben?

Für uns Christen gilt: gute und schlimme Tage, Hoffnungen und Sorgen, unverhofftes Glück und plötzliche Not gehören in unsere Beziehung zu Gott. Wir wenden uns besonders dann an ihn, wenn wir nicht mehr weiter wissen. Jetzt erleben wir einen solchen Moment. Deshalb klagen wir Gott unsere Not und erbitten wir von ihm Zuversicht und Stärke!

Zugleich sind wir herausgefordert, manche unserer Haltungen zu überdenken. Wie passt unsere Ängstlichkeit im Blick auf uns selbst zusammen mit der Gleichgültigkeit gegenüber der Not anderer? Was lehrt uns das Coronavirus über unseren Umgang mit Alten und Kranken, Kriegsopfern und Menschen auf der Flucht? Sind wir gleichgültig gegenüber Menschen, denen es schlechter geht als uns? Das beschämt uns!

Darüber hinaus wird uns konkret vor Augen geführt, dass wir unser Leben nicht bewahren können. Diese Pandemie kann alle Menschen treffen. Sie macht uns gleich und damit demütig!

Wir können solche und ähnliche Gedanken nur dann zulassen, wenn wir etwas haben, das uns Hoffnung gibt. Zuversicht und Stärke sollen unter uns entstehen. Gottvertrauen baut sich auf, wenn wir unser Leben Gott anvertrauen. Daraus wächst Handlungsstärke im Blick auf das, was jetzt zu tun ist sowie Gelassenheit gegenüber dem, was wir nicht in der Hand haben.

Dazu kann uns dieses Gebet (Nr. 930, Evangelisches Gesangbuch) helfen:

Vater im Himmel, ich bitte weder um Gesundheit noch Krankheit, weder um Leben noch um Tod, sondern darum, dass Du über meine Gesundheit und meine Krankheit, über mein Leben und meinen Tod verfügst zu deiner Ehre und zu meinem Heil. Du allein weißt, was gut für mich ist. Du allein bist der Herr, tue, was du willst. Gib mir, nimm mir, aber mache meinen Willen dem deinen gleich. Amen.

 

Tobias Bilz, Landesbischof

 

 


 

 

Termin zum Vormerken:

 

Die Frauen unserer Gemeinde fahren auch diese Jahr wieder zum Frauenwochenende.

Es findet dieses Jahr vom 25.09. bis 27.09.2020 in Reudnitz statt. Referentin wird Margitta Rosenbaum sein.

 


 


Losung für 29.03.2020

Wenn mein Geist in Ängsten ist, so kennst du doch meinen Pfad.