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Gedanken zum Monatsspruch Oktober 2020

 

Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn; denn wenn's ihr wohlgeht so gehts Euch auch wohl.   Jeremia, 29,7

 

 

Liebe Gemeinde,

der Prophet Jeremia schreibt an die im Exil lebenden Israeliten. Diese hatten Sehnsucht nach zu Hause, nach ihrem Land, nach ihrer Heimat.

Sie erinnerten sich, wie schön es doch dort war und sehr gern wollten sie die gewohnten Verhältnisse wieder zurückhaben. Aber Jeremia schreibt davon nichts. Er ermahnt sie: wartet nicht auf eine Änderung der Verhältnisse und träumt nicht von einer Rückkehr, verliert euch nicht im Wunsch nach einem Paradies.

Nein, vielmehr sollt ihr euch dort, wo ihr seid, in die Gestaltung der Gesellschaft einbringen. Ihr werdet noch Jahre dort in Babylon sein, also gestaltet eure Zeit selber mit. Man kann das sehr gut auch auf uns und unsere Zeit übertragen. Auch uns gefällt nicht immer alles, was um uns herum passiert. Jeremia schreibt: Suchet der Stadt Bestes, betet für sie zum Herrn. Das bedeutet doch, bevor ich etwas tue, ist Beten angesagt – für unseren Ort und seine Bewohner. Dazu sind wir Christen mehrfach durch das Wort Gottes aufgerufen. Dann frage ich auch danach, was denn wohl das Beste für unseren Ort ist. Was baut die Menschen auf, was verschönert unser Umfeld, was tut der Natur gut? Das eine oder andere Gespräch mit Nachbarn oder Menschen, denen wir zufällig begegnen, schafft eine gute Atmosphäre, ein angenehmes Miteinander.

Ein Nachfragen, wie es dem Anderen geht, ein Mut machen in unterschiedlichen Situationen, ein Grüßen im Vorbeigehen oder -fahren, ein Besuch, diese kleinen Dinge prägen eine Gesellschaft im positiven Sinne. Solche Investitionen lohnen sich, denn wenn´s dem Ort und seinen Bewohnern gut geht, geht es auch uns wohl. Dann lebt man gern dort, weil es schön ist, weil man sich wohl fühlt.

In diesem Sinne möchte auch ich euch Mut machen, in unseren Ort und unsere Mitmenschen zu investieren.

 

Sigurd Schürer, Hohndorf


 


 

Gedanken zum Monatsspruch September 2020

 

 

Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat.        2. Korinther 5,19

 

 

Liebe Gemeinde!

Wenn Menschen sich versöhnen, hatten sie vorher Streit miteinander. Das Wort „versöhnen“ kommt vom mittelhochdeutschen „versuenen“. Es hat also etwas mit Sühne, mit Wiedergutmachung zu tun. Um versöhnt zu leben, ist es notwendig, mit einander zu reden, Fehler oder Schuld einzugestehen, um Verzeihung zu bitten und zu sehen, wie der Schaden behoben/ beglichen werden kann.

Was hat das mit Gott und Christus und mit uns zu tun? Wenn wir Gott ablehnen, uns nicht nach seinem Willen richten, egal ob grundsätzlich oder punktuell, beleidigen wir den heiligen Gott.

Das ist ein großer Fehler. Das ist Schuld, die uns von Gott trennt. Diese Schuld muss aus der Welt geschafft, muss gesühnt werden, damit wir wieder mit Gott versöhnt leben können.

Die ersten beiden Schritte, um einen Streit zu beenden, kennen wir aus unseren menschlichen Beziehungen: Fehler/ Schuld eingestehen und um Verzeihung bitten. Aber dann? – Was könnten wir Menschen dem heiligen Gott als Wiedergutmachung anbieten? – Nichts! Aber auch gar nichts! Weil Gott uns unendlich liebt, wünscht ER sich zu jedem eine richtig gute Beziehung. ER möchte

nicht im Streit mit uns sein, mit keinem einzigen Menschen. Darum hat ER Jesus Christus die Sühne übernehmen lassen. D. h.: Jesus hat die Bezahlung für alle Deine und meine Schuld Gott gegenüber übernommen. Er hat mit seinem Leben bezahlt. So viel bist Du ihm wert. – Du darfst Gott im Gebet Deine Schuld nennen und ihn um Verzeihung bitten. Alles andere hat Jesus übernommen.

Glaubst Du das?

Dann bist Du mit Gott versöhnt. Das ist ein Grund zum Jubeln!

 

Eine fröhliche und gesegnete Zeit im Blickfeld des lebendigen Gottes 

wünscht Ihre/Eure

Annedore Lau, Rödlitz 

 


 

 

Gedanken zum Monatsspruch Juli 2020

 

Der Engel des Herrn rührte Elia an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.  1. Könige 19,7

 

Liebe Gemeinde,


wer von uns kennt nicht die Geschichte von Elia, dem Propheten? Glaubt an Gott, hört auf Gott, redet mit Gott, kämpft für Gott.
Ein echt interessantes und spannungsvolles Leben, was der Elia führt.


So große Anforderungen an einen Menschen, der auf Gott vertraut. Und nach all dem glauben, hören, reden und kämpfen liegt er unter einem Wacholderbusch und zweifelt daran, ob er wirklich im Namen Gottes gehandelt hat, weil Isebel ihm nach dem Leben trachtet. Der Engel des Herrn rührte Elia an. Er ermöglicht Elia eine Gottesbegegnung anderer Art, als er es bisher kennt. Engel können Gott sehen. Und in seiner Nähe sein. Und uns die inneren Augen öffnen, dass wir Gott hinterher schauen und seine Nähe spüren.
Nicht im Sturm, nicht im Erdbeben. Im stillen, sanften Sausen... Nun ist jetzt gerade eine Zeit, in der die menschlichen Berührungen zu kurz zu kommen scheinen. Vielleicht brauchen wir andere Wege, um uns zu berühren.

 

Der Engel des Herrn spricht: Steh auf und iss!
Wir brauchen Nahrung. Nahrung für Leib, Seele und Geist. Wir dürfen für uns sorgen. Damit wir uns nicht nur hoch quälen, sondern aufstehen. Dass wir offen sind für das stille, sanfte Sausen unseres Gottes. Offen sind für Begegnung, auch anderer Art.

 

Denn du hast einen weiten Weg vor
Niemand kennt seine Lebenszeit.
Niemand kennt alle Wege, die er noch gehen wird. Niemand weiß, was kommt. Aber zu wissen, dass dieser Weg nicht allein gegangen werden muss, ist einfach total ermutigend und gibt Kraft.

 

Ich wünsche uns Engel. Boten Gottes, die uns anrühren und ermutigen und durch die wir Gottesbegegnungen anderer Art erleben.

 

Herzlich grüßt Sonja Käppler
 

 


 

 



 

Gedanken zum Monatsspruch Juni 2020

 

Du allein kennst das Herz aller Menschenkinder.

1.Könige 8,39

 

 

Liebe Gemeinde !

 

Stell dir vor, du triffst jemand, der zu dir sagt: „Ich kenne dein Herz".

Wie würdest du reagieren? Rot werden, „ja ja" sagen und weitergehen, zu ihm sagen „Du spinnst!" oder ihn fragen: „Du kennst also mein Herz, wie ist es denn? Denn ich selbst kenne mein Herz nicht."

Ja kennen wir unser Herz? Was ist mit Herz gemeint? Gedanken, Gefühle, unsere Motivation, warum wir etwas tun.

Oft ist unser Herz verschüttet von Regeln, Gesetzen, Vorschriften, Traditionen, Erwartungen anderer, so dass unser Handeln eher aus dem Verstand heraus geschieht.Und wenn wir ehrlich sind, wissen wir doch heutzutage oft gar nicht was richtig und was falsch oder was Wahrheit oder Lüge ist.

In der schnelllebigen Zeit fehlt oft die Zeit, darüber in Ruhe nachzudenken und sein Herz zu befragen. Und mit einem Mal kommt einer, der durch den ganzen Nebel und die Verwerfungen meines Herzens durchsieht und mir ins Herz blickt. Einer, der meine wahre Motivation für mein Tun sieht. Einer, der weiß, wie es mir geht. Machen diese Gedanken mir Angst oder sind sie ein Trost für mich?

Sehe ich Gott als den Bestrafer meiner Gefühle und Gedanken oder sehe ich Jesus, wie er mich in den Arm nimmt und sagt: „Nicht alles ist gut in deinem Herzen, aber du bist und bleibst ein geliebtes Kind Gottes." Wie sehen Sie Gott?

Eine Idee in dem ganzen Wirrwarr, vielleicht etwas klarer zu sein: mir fiel in der letzten Nacht ein Gebet aus Kindertagen ein, was sicherlich alle kennen werden. Ich habe es etwas abgewandelt:

 

„lch bin klein, mach mein Herz rein, sei niemand in meinem Herzen als du, Jesus, allein."

 

Bleiben sie gesund und behütet und Gottes Liebe spürend

Ihr Enrico Weiser

 


 

 

Gedanken zum Monatsspruch Mai 2020

 

Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat!   1. Petrus 4,10

 

Liebe Gemeinde,
Dienet einander... Nein - war mein erster Gedanke. Nicht noch mehr machen müssen. Dienet einander...

Ich helfe doch schon, wo ich kann. Meinem Bruder im Garten beim Bau einer Terrasse, meinen Eltern bei der Erledigung alltäglicher Wege, meinen Kindern bei den Hausaufgaben für die Schule, in der Gemeinde bei den Sitzungen im Kirchenvorstand.
Eigentlich reicht's. Doch dann habe ich diesen Vers ganz durch gelesen.. langsam.
Dienet einander als gute Verwalter. Tja- was macht eigentlich ein Verwalter? Gibt es so was heute noch?
Ich denke, das wichtigste Merkmal eines Verwalters ist, dass er über Dinge, Gegenstände oder Gelder entscheiden muss, die ihm selber nicht gehören. Er soll es nur verwalten. Und ein guter Verwalter versucht immer im Sinne des Besitzers dieser Sachen zu entscheiden. „.als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes.“ Wie bitte? Wie soll ich denn die Gnade Gottes verwalten? Was ist denn Gnade Gottes?

Ich denke mein Leben, unser Leben. Wir dürfen leben auch in dieser Zeit, wo in manchen Gegenden und Städten viel Leid und Trauer herrscht. Wo die Macht des Todes erdrückend stark scheint. Aber mit Jesus hat das Leben gesiegt. Unser Leben ist ein Geschenk. Ein GnadenGeschenk. Jesus hat Karfreitag sein Leben eingesetzt, damit aus den vergänglichen 80 Jahren hier auf Erden wieder eine Ewigkeit voller Leben im Angesicht Gottes werden kann.

Fragen entstehen in mir. Wie verwalte ich mein Leben? Wie gehe ich damit um? Wozu setze ich es ein?
Wir können einander dienen und damit unser Leben gegenseitig bereichern!!
Ja, wie denn und mit was denn? „.. jeder mit der Gabe, die er empfangen hat.“ Ich denke und weiß, dass das hier in unserer Gemeinde schon viele tun.
Und doch glaube ich auch, dass in unserer Kirchgemeinde noch viel Platz ist für gute Ideen, zupackende Hände und Herzen, die fröhlich ihren Glauben bezeugen.
Für mich ist dies ein Mut-Mach-Vers. Schau auf das Leben: JESUS.
Such deine Gaben (als Kinder haben wir alle nach unseren Geschenken zu Ostern gesucht), oder lass sie dir zeigen und dann mach damit das Leben der anderen Menschen in Familie, Beruf und Kirchgemeinde bunter und reicher.
Ich meine, dann bist du/ sind wir gute Verwalter in Gottes Augen.

Es grüßt herzlich
Christhardt Illing, Hohndorf

PS. „Gute Verwalter“ werden auch wieder ab September im Kirchenvorstand gesucht.

 


 

 

Gedanken zum Monatsspruch April 2020

 

 

Liebe Schwestern und Brüder,

Paulus beschreibt in seinem Brief an die Gemeinde in Korinth unterschiedliche Leiber, vor und nach der Wiederauferstehung.

Der Apostel schreibt vom Fleisch, vom Verweslichen, Vergänglichen und Sterblichen, das zudem das Reich Gottes nicht ererben kann.

Als ich den Text das erste mal gelesen habe, dachte ich so spontan für mich. Na so armselig und verweslich hat dich Gott ja nun nicht geschaffen. So schlimm kann es doch gar nicht sein.


Da wächst 9 Monate lang ein Kind in einem Mutterleib heran, entstanden aus der Liebe meiner Eltern, erdacht und ersonnen aber von Gott.

Er schenkte mir meine Gaben, meine Sinne und mein Herz. Er legte fest, welche Samenzelle letztlich das Rennen der Befruchtung machen würde und er stellte mich an diesen Platz im Leben.

Er liebt mich, Er fördert mich, Er korrigiert mich, Er erzieht mich.

Mein irdischer Leib als Gabe Gottes ist ein Meisterwerk, daran habe ich keinen Zweifel.

Aber liegt darin nicht ein Widerspruch zur Aussage von Paulus?

Ich denke nicht. Neben all den Dingen die sich mein Vater für mich erdacht hat, hat er mir auch den freien Willen gegeben.

Ich kann frei entscheiden was ich tun will, wem ich folgen will, was mir wichtig ist und wo meine Liebe, wo mein Schatz ist.

 

Doch angefangen bei Adam und Eva bis ins heute, bis hin zu mir selbst, haben meine eigenen Ideen, Fehler und meine Auflehnung gegen Gott zu Sünden geführt.
 

Mein irdischer Leib ist nicht mehr so rein wie einst geschaffen. Hier auf Erden kann ich vor Gott treten und im Gebet um Vergebung bitten. Schon hier ist dann eine
Verwandlung möglich.

 

Nach meiner Abberufung in den Himmel, kann ich mit meinem irdischen Leib keinen Staat mehr machen und in der Ewigkeit schon gar nicht vor Gott treten.
 

Darum muss ich in der Auferstehung noch einmal verwandelt werden. Aus meinem sündhaften, verweslichen Leib muss ein neuer werden, um im, wie auch immer gearteten neuen Himmel und der neuen Erde, mit Gott und allen anderen Heiligen wandeln zu können.

 

All diejenigen, die Ihr Leben an Jesus Christus übergeben haben, werden in diese Neuschöpfung hineingenommen werden und die Fülle des ewigen Lebens beim Vater haben.

 

Jesus persönlich wird in den Riss treten, der durch meine Sünde zwischen Gott und mir entstanden ist.

Er hat mit seinem Tod, mit seinem Blut, meine Sünde auf sich genommen. Er ist bereits in Vorleistung gegangen. Ich bin durch Ihn gerettet und gerecht vor meinem Vater. Er macht mich rein.

Das Beste daran, dies alles ist bereits geschehen. Es liegt fast 2000 Jahre zurück. Ich muss nur noch zugreifen. Nein, ich darf zugreifen durch die Gnade unseres Herrn.

 

Wenn ich mir vorstelle, welche wunderbaren Dinge in der Auferstehung und im Übergang auf einen neuen geistlichen Leib auf mich warten, was mir in der Bibel vorausgesagt wird, wenn ich mir vorstelle was Gott für mich bereithält, dann ist es um meinen irdischen, verweslichen, manchmal kraftlosen oder schmerzlichen und sündigen Leib nicht allzu schade und ich kann den Unterschied verstehen den Paulus in seinem Brief macht.

 

Denn das Beste kommt erst noch.

 

LG Andy Neubert

 

 


 

 

 

Gedanken zum Monatsspruch März 2020

 

Jesus Christus spricht: Wachet! (Markus 13,37)

Liebe Gemeinde,

 

eine kurze, klare Ansage. Nicht „Würdet ihr bitte ...“ oder „Ich gebe zu bedenken, es wäre vielleicht von Vorteil, wenn ihr in Betracht ziehen könntet ...“.

Nein, es klingt wie ein Ruf bei Gefahr, wo man sich kurzfassen und sofort handeln muss. Wachsam sein? Wovor?

Um das genauer zu ergründen, habe ich meine alte Konfirmationsbibel hervorgeholt und das Kapitel 13 gelesen, dessen letzter Vers unser Monatsspruch ist.

Es handelt in der Zeit, wo Jesus kurz vor der Kreuzigung steht. In den letzten gemeinsamen Tagen hat Jesus seinen Jüngern noch vieles zu sagen.

Das meiste verstehen sie nicht, von manchen Aussagen sind sie geschockt. Gerade, als sie den imposanten Tempel in Jerusalem bewundern, meint Jesus: „Nicht ein Stein wird auf dem anderen bleiben!“ Und er kündigt noch viele weite schlimme Ereignisse an: Kriege, Erdbeben, Inflation, Christenverfolgung mit Verrat in der eigenen Familie, falsche Christusse und Propheten ... „Sehet zu, dass euch nicht jemand verführet“ (V. 5).

 

Ja, auch ich bin zutiefst geschockt, wie viele, unvorstellbare Grausamkeiten und Katastrophen unsere Menschheitsgeschichte geprägt haben (man denke nur an Auschwitz) und immer noch prägen. Auch schlimme Krankheiten (z.B. Coronavirus) und Unfälle können uns jederzeit treffen.

Und selbst wenn alles bestens läuft, gehen wir Alterung und Sterben entgegen. Wars das?
 

In besagtem Kapitel fand ich zwei Hoffnungsanker: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen“ (Vers 31).

Und: Jesus wird wiederkommen „in großer Kraft und Herrlichkeit“ (V. 26).

 

ER kommt als Richter der Lebenden und Toten und ER wird einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen (Offenbarung 21,2). Wann, bleibt Gottes Geheimnis.
 

Bleiben wir wachsam und hören auf Jesus, bevor es zu spät ist!
 

In diesem Sinne eine gesegnete Passionszeit.

 

Sylvia Tiesies, Hohndorf

 

 


 

Gedanken zum Monatsspruch Februar 2020

 

Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte. 1.Korinther 7,23

 

 

Liebe Gemeinde, wir Frommen, aber nicht nur wir – setzen uns mit Teurerem oder Billigem oft auseinander. Wir informieren uns darüber, was preiswert ist. Dabei wissen wir aber auch was wir billig kaufen, kaufen wir doppelt.

 

Nun werden wir durch den Monatsspruch daran erinnert, dass wir teuer erkauft wurden. Und wie ist der Zusammenhang? Wir wollen uns daran erinnern: Gott, unser Vater – sah, dass wir Menschen in unserer Verderbtheit falsche Wege eingeschlagen haben. Also kam er auf Abhilfe, die er in Jesus Christus schickte.

Jesus war seinem und damit unserem Vater gehorsam. Er ging freiwillig den Weg ans Kreuz – obwohl er von keiner Sünde wusste (Das kann niemand von uns von sich behaupten!) Jesus tat dies für uns, damit wir Frieden haben und durch seine Wunden sind wir geheilt.

 

Da hat ein Unschuldiger für die Menge unserer Schulden mit seinem Leben bezahlt. 

 

Darüber können wir „nur“ von Herzen froh, dankbar und zuversichtlich sein.

Unsere dringende Aufgabe ist es allerdings, darauf zu achten, dass wir diese uns erwiesene Gnade durch unser Verhalten nicht unnütz gefährden, wenn wir Menschen mehr vertrauen als unserem Herrn. Sein Bund mit uns hat ewigen Bestand.

 

Herzliche Segenswünsche und Grüße

Ihre/Eure Annelie Landgraf

 


 

 



 

Gedanken zur Jahreslosung 2020

 

Liebe Gemeinde,

 

die diesjährige Jahreslosung ist mir ein wohl vertrautes Gebet. Denn ich muss leider immer wieder feststellen, wie kleingläubig ich bin.

Es geht mir wie Petrus. Ich folge der Aufforderung Jesu, übers Wasser zu gehen und versinke anschließend in der Flut, weil ich zweifle. (Matthäus 14,28ff)

 

Ich will mein Leben Jesus anvertrauen, doch wenn mich Sorgen plagen, werfe ich sie nicht auf Ihn (1.Petrus 5,7), sondern gehe meine eigenen Wege.

Das Herz will glauben, aber der Verstand zweifelt.

Ich stehe mir selbst im Weg, weil ich alles hinterfrage und für alles eine Begründung brauche.

Ich wünschte, ich hätte mir den naiven kindlichen Glauben bewahren können. Blindes Vertrauen, das einen ohne zu zögern springen lässt, wenn der Vater die Arme ausbreitet.

 

Er hat versprochen: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht. (Josua 1,5b)

 

Bei Gott muss ich nicht wissen warum. Wenn ich Ihm meine Wege anbefehle, wird er's wohl machen. (Psalm 37,5)

Es wirft sich die Frage auf: Wie erlange ich einen starken Glauben? Die Antwort gibt uns Paulus in Epheser 2,8: Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es. Gott selbst gibt uns Glauben, damit wir uneingeschränkt leben können, denn Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt. (Markus 9,23)

 

Uneingeschränkt, das ist Gottes Wunsch für unser Leben.

Deshalb bete ich immer wieder: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

 

 

Ich wünsche Euch ein gesegnetes Jahr 2020.      

 

Euer Benjamin Lau


Losung für 28.09.2020

Denk an deinen Schöpfer in deiner Jugend, ehe die bösen Tage kommen und die Jahre sich nahen, da du wirst sagen: »Sie gefallen mir nicht.«