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Gedanken zum Monatsspruch August 2018

 

 

Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.     1.Johannes 4, Vers 16

 

 

Wow, was für eine Aussage, die Johannes hier trifft.
So einfach soll es also sein. Wir haben die Erkenntnis, dass Gott die vollkommene Liebe ist. Wir haben unseren Glauben daran. Wir versuchen das Christsein in unserem Leben so gut es geht umzusetzen, Kinder Gottes zu sein, wie ER sich uns wünscht. Somit können wir sicher sein, dass Gott in uns ist.
Dieser einfache Kommentar zur Bibelstelle hat eine ebenso einfache Antwort.
Ja, genau so ist es.
Leider ist es uns nicht möglich Gott direkt zu sehen und auch im Alten Testament hat keiner unserer Glaubensväter, Gott in seiner ganzen Fülle sehen können.
Diese Tatsache ist für viele Menschen, damals wie heute, offenbar ein echtes Glaubenshindernis. Dennoch ist es möglich durch die Liebe, Gott, anderen Menschen zu offenbaren. Dies kann durch die Liebe geschehen, die in unserem Leben als Christen entsteht. Durch diese offenbarte Liebe können auch Nichtchristen erfahren, dass es sich lohnt mit Gott zu leben. Wenn wir uns als Christen gegenseitig lieben, dann zeigt sich Gott in der Welt durch unsere Liebe.
Johannes schreibt nicht von einer menschlichen Liebe, die wir uns weder aneignen. noch erarbeiten können. Sondern er spricht von der Liebe Gottes, vom heiligen Geist Gottes, der uns diese Liebe schenkt.
Darum schreibt auch Paulus im Brief an die Galater.
“Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Keuschheit.“

Liebe Gemeinde, wenn es uns gelingt diese Früchte, die Gottes Geist in uns Christen gelegt hat, zu hegen und zu pflegen, ja besser noch, wachsen, sprießen und gedeihen zu lassen, dann wird Gott sichtbar und offenbar werden. Sichtbar für Jeden unter uns, egal ob Christ oder Nichtchrist.
Damit stärken wir nicht nur unseren eigenen Glauben, sondern wir können Ansporn sein für Andere, sich Gott zuzuwenden. Wir müssen nicht mehr ständig mit dem Finger auf Missstände hinweisen. Wir müssen auch nicht immer mit erhobenen Zeigefinger mahnen, oder mit geballter Faust Streiten.
Nein, wir können trotz Differenzen, Gottes Liebe gemeinsam erfahren und erfahrbar werden lassen. Wir können uns als Gemeinde, als Kreis, als Gruppe, generationsübergreifend zusammen, nach den Gaben Gottes ausstrecken, füreinander einstehen und uns dabei Gewiss sein, dass Gott dann in Uns ist und wir in Ihm sind.
In 1.Johannes 14 steht „Wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat, als Heiland der Welt.“ Das gilt nicht nur für die damalige Zeit. Nein liebe Brüder und Schwestern, lasst uns auch heute gemeinsam, durch unser Handeln, durch unser Sein und unser Tun bezeugen, dass Gott seinen Sohn zur Vergebung der Sünden und zur Verbreitung des Evangeliums in diese Welt gesendet hat.
Heute stehen wir als Stellvertreter, als Nachfolger an Christi statt in dieser Welt, in seiner Welt. Als Christen, als Bauarbeiter in Gottes Weinberg, als seine Gemeinde, stehen wir für alle sichtbar in der ersten Reihe.


Andy Neubert

 

 


 

 

 

Gedanken zum Monatsspruch Juli 2018

 

 

Sät Gerechtigkeit und erntet nach dem Maß der Liebe. Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist den  Herrn zu suchen, bis Er kommt und Gerechtigkeit über Euch regnen lässt.     Hosea 10, Vers 12

 

 

Der alttestamentarische Prophet Hosea, bekam von Gott den Auftrag sich eine Hure zur Frau zu nehmen. Obwohl Gomer daraufhin mehrfach die Familie verließ, um ihren ehebrecherischen Lebensstil fortzusetzen, behandelte Hosea sie mit unermüdlicher Liebe. Hosea ertrug die Untreue seiner Frau als Bild für Gottes Liebe zu seinem Volk, damals und für Gottes Liebe heute zu uns, als seine Kinder. Hosea predigte damals in einer Zeit, in der vorübergehend Wohlstand herrschte, etwa 30 Jahre bevor Samaria unterging und Israel deportiert wurde. Was für die Wirtschaft gut war, war für das geistliche Leben schlecht. Inmitten des wachsenden Wohlstands lehnte das Volk Gott mehr und mehr ab und wendete sich dem Götzendienst zu. Das Volk befand sich in chronischer Rebellion gegen Gott. Kommt Ihnen das im Jetzt und Heute irgendwie bekannt vor?

Im Monatsspruch ruft Hosea erneut dazu auf umzukehren, neu durchzustarten, den Herrn zu suchen, sich abzuwenden von den Götzen unserer modernen Welt, solange noch Zeit ist und dafür die gerechte Ernte des Herrn einzufahren, wenn er wiederkommt.

Damit spricht Hosea Grundsätze an, die wir in der ganzen Bibel wiederfinden. So schreibt auch Paulus an die Galater “Irret Euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten, denn was der Mensch säet, das wird der Mensch ernten. Wer auf sein Fleisch säet, der wird vom Fleisch des Verderbens ernten. Wer aber auf den Geist sät, der wird vom Geist des ewigen Lebens ernten“. Hosea sagt uns also zu, dass wir, wenn wir Gerechtigkeit säen, Gnade ernten werden. Wir können nicht erwarten, dass wir böse Dinge tun können und von Gott dafür belohnt werden.
In dem darauf folgenden Abschnitt (Hosea 10,Verse 13 und 14) schildert Hosea dann die Konsequenzen für sündiges Handeln. Israel hatte damals seine Lektion nicht gelernt. Sie pflügten Böses und ernteten ihre Strafe.

Darum lasst uns alle gemeinsam aus der Vergangenheit lernen und in Zukunft die Welt durch unser Sein, unser Tun und unser Handeln unserem Nächsten gegenüber, ein wenig gerechter Machen.

Andy Neubert

 

 


 

 

 

Gedanken zum Monatsspruch Juni 2018

 

 

Denn ohne es zu wissen haben manche auf diese Weise Engel bei sich aufgenommen.    Hebräer 13,2

 

 

Im Hebräerbrief 13 schreibt Paulus wie Christen leben sollen. Bei diesen vielen Ermahnungen steht gleich an zweiter Stelle die Gastfreundschaft. War das damals ein Problem in den Gemeinden? Ist es vielleicht auch heute noch ein Problem in unseren Gemeinden oder privat zu Hause? Verschließen wir unsere Türen oder weisen andere zurück?


Paulus ermahnt uns im Monatsspruch zur Gastfreundschaft.
Und wenn wir es nicht können, sollen wir es üben. Üben wie für die Schule, den Sport oder um ein Instrument spielen zu lernen. Oder etwas ganz anderes, wo wir besser werden wollen. Denn es ist ja zu unserem Vorteil. Es könnte ja ein "Engel " sein, der zu uns als Gast kommt.

Sind nicht die Emmaus Jünger das beste Beispiel?
Sie haben nicht nur einen Engel, sondern Jesus selbst bei sich aufgenommen. Sagt nicht auch Jesus "In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen."

Gott selber ist Hausherr und lädt uns ein, zu ihm zu kommen. Nicht nur Auserwählte - JEDER ist willkommen !
Also lasst es uns Gott gleich tun und unsere Häuser und Kirchen öffnen.

Aber nicht nur für die, die uns willkommen sind, sondern auch für die, die uns nicht so in den Kram passen, denn vielleicht hat Gott DIESE extra als Engel zu uns gesandt.

 

Oder wir sollen für den Anderen zum Engel werden. Also lasst es uns ausprobieren mit der Gastfreundschaft!

Zum Segen für uns und zum Segen für die Anderen.

Für die Zukunft wünsche ich uns allen, dass wir vielen Menschen in unseren Gemeinden und Häusern Gastfreundschaft gewähren

Lutz Großmann

 


 

 

Gedanken zum Monatsspruch März 2018

 

Jesus Christus spricht: Es ist vollbracht!     Johannes 19,30

 

 

… oder anders ausgedrückt: Es ist endgültig vorbei!

Seine Jünger hatten wahrscheinlich genau diesen Gedanken, als sie zusehen mussten wie Jesus Christus gekreuzigt wurde. Aber die Situation ist nicht hoffnungslos. Es war endgültig, aber doch nicht das Ende, sondern erst der Anfang.

Als Jesus am Kreuz starb, ging endgültig etwas zu Ende. Der alte Bund, der auf Gesetz und Gehorsam gründet, wird durch einen neuen Bund ersetzt, der auf Gnade und Vergebung beruht. Paulus sagt in Römer 10,4: Denn Christus ist das Ende des Gesetzes zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt. Gott liebt uns so sehr, dass er jeden von uns retten will. Dafür vergießt er sogar das Blut seines eigenen Sohnes. Fortan muss niemand mehr verloren gehen, denn Jesus Christus spricht uns gerecht. Er wäscht uns rein von aller Schuld mit seinem Blut. Niemand kann uns das je wieder nehmen.

Es ist endgültig!

 

 

Es ist vollbracht!

 

Diese drei Worte, im Griechischen sogar nur ein Wort, könnten nicht bedeutungsvoller sein. Keiner hat es verdient, und doch bekommt es jeder geschenkt, wir müssen es nur annehmen. Welch eine Gnade.

 

Benjamin Lau                                                   

 


 

Gedanken zur Jahreslosung 2018

 

„Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“

 

 

 

 Großer Lebensdurst

 

 

„Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ So lautet die Jahreslosung für 2018.

Vielleicht haben Sie einmal eine solche Situation erlebt, wo Ihr einziger Gedanke nur noch darin bestand, endlich etwas zu trinken…

Was wir aber alle mehr oder minder haben: den großen Lebensdurst, der darin besteht, ein sinnerfülltes, glückliches oder befreites Leben führen zu können. Und dieser Lebensdurst will täglich gestillt werden. Verschiedenste Durstlöscher stehen uns dabei zur Verfügung, aber nicht alles ist uns bekömmlich. So wie es einem nach Flüssigkeit Dürstenden nichts nützt, wenn er Salzwasser, eine verkeimte Pfütze oder ein Schnapsfass findet, so sind uns viele Angebote zur Lebensbewältigung eher schädlich als nützlich.

In der Jahreslosung wird von Gottes gutem Lebensangebot gesprochen. Gott will uns Menschen mit unserem großen Lebensdurst lebendiges Wasser spenden. Das ist kein abgestandenes, fades Zeug, sondern lebensspendend! Und dieses Angebot wird uns, die wir manchmal durch dürre Wegstrecken und durch wüste Zeiten hindurch müssen, immer wieder erfrischen, stärken und unsere innere Lebenswüste zum Blühen bringen. Gott selbst ist die Quelle des Lebens und aus ihm und seiner Kraft empfangen wir immer wieder neu genau das, was wir brauchen.

Er will, dass wir aufblühen, er freut sich am Wachstum. Er möchte mit uns zusammen und durch uns auch unsere innere Wüste begrünen. Das kann neuer Lebensmut sein oder Durchhaltevermögen oder eben auch Schwung, um etwas Neues zu wagen.

So können wir ein erfülltes, freies Leben führen. Dabei ist diese Gabe ein Geschenk. Wir können und brauchen sie uns nicht verdienen oder kaufen, sondern empfangen.

Gott will uns das schenken, was wir brauchen – das ist die Zusage für uns im Jahr 2018. Wir sind eingeladen, uns von ihm beschenken zu lassen.

Ich wünsche uns allen für das neue Jahr, dass wir bei Gott die Quelle des Lebens entdecken, an der wir unseren Lebensdurst stillen und so glücklich und getrost leben können.

 

Ihr/Euer Pfarrer Andreas Merkel

 

 

 


 

 

 

Gedanken zum Monatsspruch Januar 2018

 

Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du und dein Sohn und deine Tochter und dein Sklave und deine Sklavin und dein Rind und dein Esel und dein ganzes Vieh und dein Fremder in deinen Toren.       5. Buch Mose 5, 14

 

 

Was passiert mit einer Gesellschaft, die nicht ruht? Richtig, sie wird krank. Laut Statista sind psychische Erkrankungen in Deutschland die zweithäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit.

Das zeigt ganz eindeutig, dass der Mensch nicht dafür gemacht ist, ständig zu arbeiten. Doch scheint das unsere immer schneller werdende Leistungsgesellschaft, in der nebenbei auch immer alles verfügbar sein sollte, zu erwarten. Dieser Vers setzt einen Kontrapunkt entgegen.

Gott gebietet uns, einen Tag der Woche zu ruhen, Zeit mit unserem Schöpfer zu verbringen. Nicht nur in den Gesetzesbüchern wird die Ruhe thematisiert, sondern gleich im ersten Schöpfungsbericht. Wenn man so will, kann man darin lesen, dass der Mensch nach dem er am 6. Tag geschaffen wurde, was tat er? Er ruhte. Gemeinsam mit Gott. Eine ureigenste Eigenschaft des Menschen also

So wunderschön an dieser Übersetzung ist das Wörtchen „darfst“. Es heißt nicht, es ist verboten, am Feiertag zu arbeiten, sondern es steht geschrieben: du darfst (heute mal nicht arbeiten, gönn dir das!).

Es ist wie so vieles, das in der Bibel steht, kein Zwang, den Gott uns auferlegt, kein zusätzliches Gesetz, das wir zu befolgen haben und für das es im Judentum unzählige, detaillierte Gesetzlichkeiten gibt. Wir dürfen ruhen!

Ist das nicht ein wunderbares Geschenk, das Gott uns gibt? Gott erwartet nicht von uns, 24/7 Vollgas zu geben, immer Leistung zu bringen, um ihm zu gefallen.

Ich glaube, das ist ziemlich einzigartig unter den Religionen und gerade deswegen wollen viele Menschen den christlichen Glaube gar nicht als Religion bezeichnen, weil es eben nicht darum geht, was wir tun, sondern darum, was Jesus für uns getan hat. Das macht uns frei von allen Zwängen, schenkt uns die Freiheit, die Hinweise, die uns Gott für unser Leben gibt, aus Liebe zu ihm, zu unseren Mitmenschen und zu uns selbst ernst zu nehmen.

Er weiß, was uns gut tut, auch wenn wir diesen Feiertag manchmal übergehen wollen, weil uns alles andere so wichtig erscheint. Er stupst uns liebevoll an und erinnert uns daran, dass wir bei ihm nichts leisten müssen, sondern einfach mal Pause machen dürfen. Lasst uns dieses Geschenk aus seiner Hand nehmen.

 

Naemi Planitzer

 


 

 


Losung für 10.12.2018

Ich will dich loben mein Leben lang und meine Hände in deinem Namen aufheben.