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Gedanken zum Monatsspruch Februar 2020

 

Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte. 1.Korinther 7,23

 

 

Liebe Gemeinde, wir Frommen, aber nicht nur wir – setzen uns mit Teurerem oder Billigem oft auseinander. Wir informieren uns darüber, was preiswert ist. Dabei wissen wir aber auch was wir billig kaufen, kaufen wir doppelt.

 

Nun werden wir durch den Monatsspruch daran erinnert, dass wir teuer erkauft wurden. Und wie ist der Zusammenhang? Wir wollen uns daran erinnern: Gott, unser Vater – sah, dass wir Menschen in unserer Verderbtheit falsche Wege eingeschlagen haben. Also kam er auf Abhilfe, die er in Jesus Christus schickte.

Jesus war seinem und damit unserem Vater gehorsam. Er ging freiwillig den Weg ans Kreuz – obwohl er von keiner Sünde wusste (Das kann niemand von uns von sich behaupten!) Jesus tat dies für uns, damit wir Frieden haben und durch seine Wunden sind wir geheilt.

 

Da hat ein Unschuldiger für die Menge unserer Schulden mit seinem Leben bezahlt. 

 

Darüber können wir „nur“ von Herzen froh, dankbar und zuversichtlich sein.

Unsere dringende Aufgabe ist es allerdings, darauf zu achten, dass wir diese uns erwiesene Gnade durch unser Verhalten nicht unnütz gefährden, wenn wir Menschen mehr vertrauen als unserem Herrn. Sein Bund mit uns hat ewigen Bestand.

 

Herzliche Segenswünsche und Grüße

Ihre/Eure Annelie Landgraf

 


 

 



 

Gedanken zur Jahreslosung 2020

 

Liebe Gemeinde,

 

die diesjährige Jahreslosung ist mir ein wohl vertrautes Gebet. Denn ich muss leider immer wieder feststellen, wie kleingläubig ich bin.

Es geht mir wie Petrus. Ich folge der Aufforderung Jesu, übers Wasser zu gehen und versinke anschließend in der Flut, weil ich zweifle. (Matthäus 14,28ff)

 

Ich will mein Leben Jesus anvertrauen, doch wenn mich Sorgen plagen, werfe ich sie nicht auf Ihn (1.Petrus 5,7), sondern gehe meine eigenen Wege.

Das Herz will glauben, aber der Verstand zweifelt.

Ich stehe mir selbst im Weg, weil ich alles hinterfrage und für alles eine Begründung brauche.

Ich wünschte, ich hätte mir den naiven kindlichen Glauben bewahren können. Blindes Vertrauen, das einen ohne zu zögern springen lässt, wenn der Vater die Arme ausbreitet.

 

Er hat versprochen: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht. (Josua 1,5b)

 

Bei Gott muss ich nicht wissen warum. Wenn ich Ihm meine Wege anbefehle, wird er's wohl machen. (Psalm 37,5)

Es wirft sich die Frage auf: Wie erlange ich einen starken Glauben? Die Antwort gibt uns Paulus in Epheser 2,8: Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es. Gott selbst gibt uns Glauben, damit wir uneingeschränkt leben können, denn Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt. (Markus 9,23)

 

Uneingeschränkt, das ist Gottes Wunsch für unser Leben.

Deshalb bete ich immer wieder: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

 

 

Ich wünsche Euch ein gesegnetes Jahr 2020.      

 

Euer Benjamin Lau


Losung für 18.02.2020

Fürchte dich nicht, liebes Land, sondern sei fröhlich und getrost; denn der HERR hat Großes getan.