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Gedanken zur Jahreslosung 2020

 

Liebe Gemeinde,

 

die diesjährige Jahreslosung ist mir ein wohl vertrautes Gebet. Denn ich muss leider immer wieder feststellen, wie kleingläubig ich bin.

Es geht mir wie Petrus. Ich folge der Aufforderung Jesu, übers Wasser zu gehen und versinke anschließend in der Flut, weil ich zweifle. (Matthäus 14,28ff)

 

Ich will mein Leben Jesus anvertrauen, doch wenn mich Sorgen plagen, werfe ich sie nicht auf Ihn (1.Petrus 5,7), sondern gehe meine eigenen Wege.

Das Herz will glauben, aber der Verstand zweifelt.

Ich stehe mir selbst im Weg, weil ich alles hinterfrage und für alles eine Begründung brauche.

Ich wünschte, ich hätte mir den naiven kindlichen Glauben bewahren können. Blindes Vertrauen, das einen ohne zu zögern springen lässt, wenn der Vater die Arme ausbreitet.

 

Er hat versprochen: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht. (Josua 1,5b)

 

Bei Gott muss ich nicht wissen warum. Wenn ich Ihm meine Wege anbefehle, wird er's wohl machen. (Psalm 37,5)

Es wirft sich die Frage auf: Wie erlange ich einen starken Glauben? Die Antwort gibt uns Paulus in Epheser 2,8: Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es. Gott selbst gibt uns Glauben, damit wir uneingeschränkt leben können, denn Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt. (Markus 9,23)

 

Uneingeschränkt, das ist Gottes Wunsch für unser Leben.

Deshalb bete ich immer wieder: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

 

 

Ich wünsche Euch ein gesegnetes Jahr 2020.      

 

Euer Benjamin Lau


Losung für 21.01.2020

Ich bin der HERR, euer Gott, der euch aus Ägyptenland geführt hat, dass ihr nicht ihre Knechte bleibt, und habe euer Joch zerbrochen und habe euch aufrecht einhergehen lassen.